Winckelmann-Schüler zu Gast im IWF 22. März 2019, Freitagnachmittag - das ganze Winckelmann-Gymnasium ist vom Wochenende erfasst. Das ganze Winckelmann-Gymnasium? Nein! Eine von unbeugsamen, wissensdurstigen Schülern gebildete Gruppe leistet dem inneren Schweinehund Widerstand... ...und machte sich auf den Weg nach Magdeburg - an die Otto-von-Guericke-Universität, genauer: an das Institut für Werkstoff und Fügetechnik (IWF). Dort warteten bereits zwei Mitarbeiter des IWF, die den Schülerinnen und Schülern die Funktionsweise eines Elektronenmikroskops und einer Röntgen-Computertomographie-Anlage (CT) demonstrierten. Eigentlich wird dort mit beiden Anlagen in Werkstoffe und Werkstücke "hineingesehen", mit der CT-Anlage sogar zerstörungsfrei. Für unsere Gruppe zeigten die Wissenschaftler jedoch den dreidimensionalen Blick in ein geschlossenes Überraschungs-Ei - natürlich nicht, ohne dass die Ergebnisse anschließend auch durch das Öffnen des Eies überprüft wurden. Am Elektronenmikroskop konnten die Schüler schließlich nachvollziehen, wie das empfindliche Gerät (das schon vor kleinsten Schwingungen des Gebäudes oder der 100 Meter entfernten Straßenbahn gesichert werden muss) Bilder in der Größenordnung weißer Blutkörperchen ermöglicht. Damit werden z. B. kleinste Risse in verschiedenen Hightech-Materialien sichtbar gemacht. Die Schüler (von Winckelmann-Gymnasium und Berufsschulzentrum Stendal) konnten an diesem Nachmittag ein paar Eindrücke aus der angewandten Wissenschaft sammeln und gaben durchweg positive Rückmeldungen. Ein herzlicher Dank gilt den beiden Wissenschaftlern Dr. Ulf Bethke und Dipl.-Ing Markus Wilke, die sich am Freitagnachmittag Zeit für uns nahmen sowie Prof. Michael Scheffler für die Herstellung der Kontakte. Text und Fotos: Dr. Florian Scheffler