„Mémoires croisées - Holocaust-Gedenktag"
Dreitägiges deutsch-französisches Geschichtsprojekt zum „Holocaustgedenktag“
Am 27. Januar 2020 jährte sich zum 75. Mal die Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, in dem die Nationalsozialisten u.a. mehr als eine Million Juden ermordet hatten. Vom 25. bis 27. Januar nahmen die Schülerinnen Andrea Aksentschuk, Angela Borissov und Tami Poetzsch aus dem 10. Jahrgang am „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ in Halle teil. Begleitet wurden sie von Herrn Dr. Schinkel. Ebenfalls anwesend war eine französische Schülerdelegation aus der Region Centre-Val de Loire, der Partnerregion des Landes Sachsen-Anhalt.
In der Gedenkstätte „Roter Ochse“ – von November 1942 bis April 1945 eine der zentralen Vollstreckungsstätten von Todesurteilen, die von verschiedenen Gerichten im Deutschen Reich gefällt worden waren – arbeiteten unsere Schülerinnen gemeinsam mit den französischen Schülern anhand verschiedener Quellen zum Thema „Unrechtsjustiz“ und überlegten, wie sie persönlich und in ihrer eigenen Sprache der Opfer gedenken können, mit deren Schicksal sie sich befasst haben.
Neben dieser Workshop-Arbeit und der offiziellen Gedenkveranstaltung im „Roten Ochsen“, auf der die Ergebnisse präsentiert wurden, besuchten wir die hallesche Synagoge und trafen uns mit Mitgliedern der jüdischen Gemeinde. Darüber hinaus bestritten wir einen „Weg der Erinnerung“ durch die Stadt, bei dem an verschiedenen Stolpersteinen durch Ablage eines symbolischen Erinnerungsstücks der Opfer gedacht wurde.
Text und Fotos erstellt von den beteiligten Schülerinnen

 

Veröffentlichung: 27.02.2020

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